1. Können Brustimplantate auslaufen?

Seit vielen Jahren ist das Silikongel in den Implantaten nicht mehr flüssig, sondern fest. Dadurch ist ein Auslaufen des Implantates nicht mehr möglich. Wir verwenden nur hochqualitativste Implantate, welche in Deutschland hergestellt werden.

2. Ist die Empfindlichkeit der erogenen Zone nach der OP noch vorhanden?

In der Zeit nach der Operation ist meist die Brustwarzenregion und auch der Bereich unterhalb der Brustwarze vorübergehend weniger berührungsempfindlich. Eine leichte Massage fördert die Regeneration der Hautnerven.

3. Ist das Implantat bei Berühren der Brust spürbar?

Wenn genug Gewebe auf dem Implantat ist, ist das Implantat nicht spürbar. Die meisten Frauen, die eine Brustvergrößerung machen lassen, haben im oberen Brustpolbereich sehr wenig Gewebe, sodass hier das Implantat unter den Muskel gelegt wird. Damit ist das Implantat auch nicht tastbar. Insgesamt fühlt sich die Brust nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten etwas fester und straffer an, was aber von den Patientinnen als positiv empfunden wird.

4. Können Brustimplantate platzen (z. B. beim Bungee-jumpen oder ähnlichem)?

Bevor Brustimplantate zugelassen werden, müssen sie eine Reihe von Tests durchlaufen, die unter anderem die Unversehrtheit des Implantates gegen z. B. hohen Druck beweisen müssen. Es werden z. B. auch Tests mit Crashtest-Dummies durchgeführt, die zeigen, dass bei äußerer Gewalteinwirkung (z. B. Autounfall) eher die Knochen brechen, als dass das Implantat einen Schaden nimmt.

5. Können Brustimplantate die Krebsvorsorge erschweren (z. B. bei der Mammographie)?

Mit Brustimplantaten sollte die Krebsvorsorge in genau gleicher Weise erfolgen wie ohne Implantate. Die Krebsvorsorge kann dabei mit den gleichen Untersuchungsmethoden (Ultraschall, Mammographie, etc.) erfolgen. Sollte Ihr Radiologe aufgrund eines unklaren Befundes eine weitere Untersuchungsmethode benötigen, wird er Sie darauf hinweisen.

6. Kann ich nach einer Brustvergrößerung noch stillen?

Prinzipiell bleibt die Stillfähigkeit nach einer Brustvergrößerung erhalten, da die Milchgänge nicht durchtrennt werden. Allerdings ist zu beachten, dass ca. 50 % aller Frauen aufgrund verschiedenster Ursachen nicht stillen können.

7. Müssen die Implantate einmal getauscht/entfernt werden?

Die Implantate müssen nicht mehr routinemäßig getauscht werden. Sollten Probleme auftauchen (z. B. Kapselfibrose, Riss der Implantatoberfläche, etc.) wird Ihr Arzt eine MR-Mammographie anordnen, wodurch das Implantat genau beurteilt werden kann. Nur in diesen Fällen ist ein Wechsel des Implantates notwendig.

8. Verändert sich die Brustform nach einer Schwangerschaft?

Während der Schwangerschaft verändert sich die Brust und nimmt in der Regel an Volumen zu. Nach der Schwangerschaft kommt es wieder zu einer Abnahme des Volumens und dies kann zu einem Hautüberschuss bzw. Formveränderung führen.  Oft kann sich jedoch die Haut auch von selbst wieder zurück bilden, eine Korrektur-OP nach einer Schwangerschaft ist daher eher selten notwendig.

9. Fühlen sich die Brüste durch die Implantate unnatürlich an?

Die Frauen berichten in der Regel, dass sich die Implantate bereits wenige Wochen nach der Operation nicht mehr als Fremdkörper anfühlen.

10. Ist es unangenehm, mit Implantaten in der Brust auf dem Bauch zu schlafen?

In den ersten Wochen nach der Brustvergrößerungs-OP ist es tatsächlich unangenehm, auf dem Bauch zu schlafen. In den ersten Tagen empfiehlt sich eine Rückenlage. Nach ca. 1-2 Wochen ist bereits eine Seitenlagerung möglich. Bis das Schlafen auf dem Bauch als angenehm empfunden wird, können ca. 3-6 Monate vergehen.