Bericht in den OÖN vom 03. April 2013 – „Segelohren“ in einer Stunde anlegen.

Pressebericht Dr. Koller April Linz

„Segelohren“ in einer Stunde anlegen
Gehässige Bemerkungen, ständige Hänseleien: Menschen mit abstehenden Ohren leiden
oft unter diesem Makel, eine Operation kann helfen. Von Barbara Rohrhofer

Jeder 20. Österreicher hat abstehende Ohren. Während sich Erwachsene meist bereits an die „aures alatae“ (wie die Segelohren medizinisch bezeichnet werden) gewöhnt haben, leiden Kinder oft
massiv unter diesem kleinen Makel. „Viele Betroffene werden schon im Kindergarten gehänselt und mit Spitznamen wie ,Dumbo’ angesprochen“, sagt Matthias Koller, Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie in Puchenau. Der ideale Zeitpunkt, diesen kleinen Makel zu korrigieren, ist zwischen dem fünften und siebenten Lebensjahr.
Von abstehenden Ohren spricht man, wenn eine oder beide Ohrmuscheln mehr als 30 Grad vom Kopf abstehen. Die Ursache dafür ist genetisch bedingt, wobei familiäre Häufungen beobachtet werden.

Ohne Leiden keine Operation
„Wenn ein Kind unter seinen Ohren nicht leidet, ist eine Behandlung nicht notwendig. Ich hab’ auch schon erlebt, dass Eltern mit ihren Kindern kommen, um sich über eine Korrektur zu informieren, und das Kind ist vollkommen glücklich mit seinem Aussehen. Dann rate ich von diesem Eingriff natürlich ab“, sagt Koller.
Nicht für alle Menschen sind abstehende Ohren belastend. Für prominente Erwachsene wie den Schauspieler Dominique Horwitz oder Prinz Charles sind sie durchaus zum Markenzeichen geworden. Doch nicht jeder kann damit leben. So gestand die deutsche Schauspielerin Jutta Speidel in einem Interview: Mit 18 habe sie sich die Ohren anlegen lassen.
Der Eingriff zählt zu den 15 häufigsten kosmetischen Operationen. Die OP selbst wird bei Kindern unter zehn Jahren in Vollnarkose durchgeführt, über zehn ist eine lokale Betäubung möglich.
„Bei dem Eingriff wird ein kleiner Hautschnitt hinter dem Ohr gemacht. Das knorpelige Gerüst der Ohrmuschel wird neu geformt und das Ohr näher an den Kopf heran gerückt“, sagt der Chirurg. Insgesamt dauert die Operation eine Stunde, Komplikationen gebe es kaum.

Zwei Wochen Verband
Danach müssten die kleinen Patienten für zwei Wochen Tag und Nacht einen Verband tragen, der dann für sechs Wochen gegen ein Stirnband ersetzt wird. „Das ist auch der Grund, warum viele dieser Eingriffe in den Ferien durch geführt werden. Die Sommerferien sind allerdings nicht geeignet, da eine kühle Jahreszeit für diesen Eingriff ganz einfach besser geeignet ist.“
Laut Statistik werden mehr Mädchen als Buben wegen abstehender Ohren operiert. „Ich würd’ aber sagen, dass das Verhältnis fast ausgeglichen ist“, sagt Matthias Koller.
Die Prognose der Operation könne als sehr gut bezeichnet werden. Die Kosten für den Eingriff würden rund 2.000 Euro betragen und im Regelfall von den Krankenkassen übernommen werden.

Matthias Koller,
Plastischer, Ästhetischer und Rekonstruktiver Chirurg
im Schloss Puchenau

 

Auskunft und Terminvereinbarung unter 0732/223413 oder office@kollerplast.at

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