Rasche Regeneration nach einer Operation

Kollerplast bietet in Zusammenarbeit mit der Klinik Diakonissen Linz ein besonderes Konzept für Patienten nach starker Gewichtsabnahme.
Patienten, die eine Bodylift Operation wünschen und für die Operationsmethode geeignet sind, werden nach dem Fast track Konzept behandelt.
Fast track bedeutet übersetzt „Schneller Weg“ und ist ein Konzept, das sich in anderen chirurgischen Gebieten bereits seit vielen Jahren bewährt hat. Ziel ist eine möglichst rasche Regeneration und damit kurze Ausfallszeit nach einer Operation.
Dr. Koller hat dieses Konzept erstmals für die Bodylift Operationen adaptiert.

Dr. Koller gibt wichtige Informationen zum Fast Track Konzept:

Das Fast-track Bodylift Konzept auf einen Blick:

  • Kürzere Operationsdauer
  • Schonenderes Operationsverfahren
  • Verringerung von Drainagen
  • Schnellere Mobilisierung
  • Kürzerer stationärer Aufenthalt
  • Spezielles Bewegungsprogramm
  • Baldige Wiedereingliederung in den Alltag

 

Operationsdauer

Lange Operationen erhöhen das Risiko einer Thrombose oder Infektion. Je länger eine Operation dauert, desto langsamer erfolgt die Regeneration.
Deshalb ist es wichtig, die Operationsdauer für den Patienten möglichst kurz zu halten. Dies wird durch die große Erfahrung des Operateurs und durch ein perfekt eingespieltes Team im Operationssaal ermöglicht.

Operationsverfahren

Zu Beginn der Bodylift Chirurgie Anfang der 90er Jahre war die Komplikationsrate noch relativ hoch. Vor allem Wundheilungsstörungen und Serombildungen traten postoperativ auf. Grund dafür waren im Vergleich zu heute radikalere Operationstechniken mit Verletzung der Lymphgefässe. Die Regenerationszeit der Patienten war entsprechend lang.

In den letzten Jahren hat sich die Bodylift Chirurgie stark weiterentwickelt. Die Schonung der Lymphgefässe durch eine oberflächlichere Präparation hat maßgeblich zu einer Minimierung von Wundheilungsstörungen beigetragen.
Dr. Koller verwendet in der Bodylift Chirurgie eine Technik, die eine oberflächlichere Präparation mit einer schonenden Unterminierung des Gewebes kombiniert.

Drainagen

Drainagen haben den Zweck, Wundsekret nach außen abzuleiten. Dabei wird Wundsekret in Behältern gesammelt.
Beim Fast track Bodylift wird durch die Schonung der tiefen Lymphgefäße bei der Präparation die Wundsekretmenge minimiert. Zudem werden durch die oberflächliche Präparation Hohlräume verkleinert, was eine Produktion von Wundflüssigkeit ebenfalls verhindern hilft. Aus diesen Gründen wird beim Fast track Bodylift die Verwendung von Drainagen minimiert. Zusätzlich zur Verringerung der Anzahl von Drainagen, kann deren Verweildauer stark reduziert werden. Dies steigert den Patientenkomfort nach der Operation und wirkt sich positiv auf die schnellere Mobilisierung aus.

Mobilisierung

Vielerorts wird Bodylift Patienten auch heute noch eine mehrtägige Bettruhe verordnet. Neben der steigenden Gefahr einer Lungenembolie durch die lange Ruhigstellung, ist dieses Schema für den Patienten meist sehr unangenehm. Oft treten durch das lange Liegen Rückenschmerzen auf und die Gefahr von Druckstellen ist gesteigert.
Der Kreislauf kommt weniger schnell in Schwung und die Patienten fühlen sich länger schwach.
Das Fast track Konzept sieht eine möglichst rasche Mobilisierung vor, ohne die Patienten dabei zu überfordern. Bereits am ersten Tag nach der Operation ist langsames Gehen erlaubt.

Stationärer Aufenthalt

Wenn alles nach Plan verläuft, können die Patienten das Krankenhaus bereits am dritten Tag verlassen. Eine körperliche Schonung ist weiterhin notwendig. Diese lässt sich jedoch am besten in seiner gewohnten Lebensumgebung durchführen. So gelingt rasch eine schrittweise Annäherung an den gewohnten Tagesablauf.

Bewegungsprogramm

Körperliche Schonung ist nach der Operation wichtig, allerdings führt eine zu lange Ruhigstellung zu einer Abnahme des Muskelgewebes und einer Zunahme des Fettgewebes. Dies konnte Dr. Koller in einer Studie mit Bodylift Patienten beweisen. Deshalb hat er in Zusammenarbeit mit dem Sportwissenschafter Mag. Oliver Drachta ein Trainingsprogramm entwickelt, das speziell für Patienten nach Bodylift Chirurgie zugeschnitten ist. Durch einfache und effektive Übungen wird die Muskulatur gestärkt und das Bindegewebe gestrafft, ohne die Narbenheilung negativ zu beeinflussen.
Wenige Wochen nach der Bodylift Operation steht eine Personal Trainer Stunde mit Mag. Oliver Drachta auf dem Programm. Er lehrt dabei Übungen, die zu Hause im Alltag alleine fortgeführt werden können. Bioimpedanzanalysen dokumentieren den Trainingserfolg. Ziel des Bewegungsprogrammes ist der Erhalt bzw. Aufbau des Muskelgewebes nach einer Bodylift Operation.

Wiedereingliederung in den Alltag

Ziel ist die rasche Wiedereingliederung in den normalen Alltag. Dies soll durch die einzelnen Punkte des Fast-track Konzeptes erreicht werden.

Gerne können Sie die detailierte Informationsbroschüre „Zentraler Bodylift“ per E-Mail anfordern.

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Vereinbaren Sie einen Termin bei Frau Schopper zu einem persönlichen Beratungsgespräch mit Dr. Koller: 0732/223413 oder office@kollerplast.at

Möchten Sie wichtige Fragen zu einem Fast-Track-Bodylift klären, bevor Sie ein Beratungsgespräch vereinbaren wollen? Dann können Sie Dr. Koller per email direkt kontaktieren: m.koller@kollerplast.at (die Beantwortung erfolgt durch Dr. Koller persönlich, kann aber 1-2 Tage in Anspruch nehmen)