Bericht in den OÖN vom 07. August 2013 – Die “Zornesfalte” wird einfach weggespritzt.

Pressebericht Dr. Koller August Linz

Botox wird in vielen Bereichen der Medizin zur Therapie verschiedenster Krankheiten eingesetzt. In der Plastischen Chirurgie ist es lediglich ein „Nebenprodukt“, das zu glatter Haut verhilft. Von Gerhard Lukesch.

Gleichgültig ob im Alter von 30, 50 oder 70 Jahren: Viele Frauen wollen ohne „Zornes“ oder Stirnfalten durchs Leben gehen. Daher führt viele der Weg zum Art: „Die sogenannte Zornesfalte störte mich auf jedem Urlaubsfoto und in der täglichen arbeit, weil mich so viele für böse hielten. Also wollte ich Botox versuchen. Für mich hat es sich gelohnt, auch wenn mich doch viele in meinem Umfeld ein bisschen verrückt halten“, sagt beispielsweise Melanie aus Linz.

„Der kritische Umgang mit Botox ist extrem wichtig. Ein stereotypes, maskenhaftes Gesicht der Patientin kann nicht das Ziel eines verantwortungsvollen Mediziners sein.“
(Matthias Koller, Plastischer Chirurg).

Die Mimik eines Menschen ist sehr wichtig. Sie ist dazu da, sich auszudrücken und sich mitzuteilen. „Sie dient der Kommunikation und ist auch nonverbaler Ausdruck von Gefühlen“, sagt dazu der Plastische Chirurg Dr. Matthias Koller aus Puchenau. Wie viele seiner Kollergen wird auch er von immer jüngeren Patientinnen von ab etwa 30 Jahren aufgesucht. „Wenn aber ein Mensch einen zornigen Gesichtsausdruck hat, obwohl er eigentlich fröhlich ist, kann das für den betroffenen sehr störend sein, weil er oft falsch verstanden wird.“. In der Behandlung ist klar: es darf auf keinen Fall zu einem stereotypen, maskenhafte Gesicht kommen. Weniger ist oft mehr, nicht jeder reagiert gleich und deshalb sollte immer mit einer niedrigen Dosis begonnen werden. Es ist besser sich heranzutasten und nach ein paar Wochen etwas nachzugeben, als zu Beginn zuviel zu machen, sagt Koller.

Die Wirkung von Botox tritt nach etwa 5 Tagen ein und hält dann etwa vier Monate bis ein halbes Jahr an. „Danach kann wieder eine Behandlung erfolgen, eine Wiederholung hat keine negativen Auswirkungen“, sagt Koller.